Bundesagentur für Arbeit: KI ist der Schlüssel zur modernsten Dienstleisterin Europas
Shownotes
Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2030 die modernste Dienstleisterin im öffentlichen Sektor Europas zu werden. CIO und CEO des IT-Systemhauses Stefan Latuski spricht über die Rolle von künstlicher Intelligenz, Prozessautomatisierung, Change Management und digitaler Souveränität. Er gibt Einblicke in Projekte wie Bakira, den Berufebot und den KI-gestützten Voicebot und erklärt, wie die BA ihre Mitarbeitenden auf die KI-Zukunft vorbereitet.
Künstliche Intelligenz ist für die Bundesagentur für Arbeit eine zentrale Schlüsseltechnologie. In dieser Episode berichtet Stefan Latuski über die IT-Strategie der BA, das KI-Kompetenzzentrum, die interne KI-Lösung Bakira und weitere konkrete Anwendungsfälle. Außerdem geht es um das Enablement der Mitarbeitenden und den Weg zur modernsten Dienstleisterin im öffentlichen Sektor Europas.
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00:00:12: Heute haben wir wieder einen großen Namen mit der Bundesagentur für Arbeit.
00:00:15: Und was denkst du, wie lange das her ist, dass wir es letzte Mal gesprochen haben?
00:00:20: Zeit, ewige Zeiten im KI-Zeitalter.
00:00:23: Ewig!
00:00:23: Genau, es ist ziemlich genau zwei Jahre her, dass wir mit Stefan Latuski gesprochen haben, CIO der Bundesagentur für Arbeit und das werden wir heute noch mal intensivieren.
00:00:31: also was hat sich getan innerhalb der letzten zwei Jahre?
00:00:34: Wo steht die BA heute?
00:00:36: Was sind für Initiativen Richtung KI vor allen Dingen gedacht?
00:00:40: Also es war ja damals noch ein Randthema.
00:00:41: Heute ist es intensiver geworden und dazu sprechen wir eben gleich einmal mit Stefan.
00:00:46: Genau, damals ging es noch um Corona und Strückblick.
00:00:49: Und heute gehen wir mit der BA und blicken nach vorm... das wird glaube ich sehr spannend!
00:00:53: Das glaube auch und deswegen will ich gar nicht so lange schnacken und sage Film ab!
00:01:01: In einem spannenden Gespräch hier bei uns im Time for Work-Pratkast sprachen wir vor ziemlich genau zwei Jahren mit Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit über Digitalisierung den modernen Arbeitsplatz und KI Die damalige Vision, die modernste Dienstleisterin im öffentlichen Sektor zur Werdenstand als großer Nutzstern am Himmel.
00:01:20: Heute wollen wir schauen wo steht die Bundesagentur für Arbeit mit ihren KI-Initiativen und was hat sich seitdem alles getan?
00:01:26: Und damit sage ich Hallo Stefan schön dass du erneut bei uns zu Gast bist!
00:01:31: Ja hallo Sandra schön das ich erneuert bei euch da sein darf und mit euch sozusagen die nächsten Minuten hier verbringen darf.
00:01:38: Da freuen wir uns auch sehr darüber, Stefan.
00:01:41: Stell dich doch für die Personen, die vielleicht den Podcast noch nicht gehört haben unsere erste Runde nochmal kurz vor.
00:01:46: wer bist du was machst du?
00:01:48: und ja was treibt dich so um?
00:01:51: Ja sehr gerne also Stefan Natuski mein Name.
00:01:54: ich bin bei der Bundesagentur für Arbeit gewissermaßen in Doppelrolle unterwegs denn ich bin auf der einen Seite CIO der Bundes-Agentur für Arbeiten sprich also für alle IT und Digitalisierungsthemen da verantwortlich Und ich bin gleichzeitig auch CEO des IT System Houses der Bundesagentur für Arbeiter, also gewissermaßen dem IT-Dienstleister der BA.
00:02:17: Sprich dann eben auch für die Operationalisierung all der Dinge im Kontext IT und Digitalisierung habe ich da die Verantwortung.
00:02:24: Ich mache den ganzen Spaß tatsächlich jetzt ziemlich genau schon fünf Jahre vorher lange Zeit in der freien Wirtschaft unterwegs gewesen und da einen ganz vielen unterschiedlichen Rollen und Stationen, aber immer auch sehr nah an der IT.
00:02:39: Genau Stefan!
00:02:39: Das letzte Mal als wir uns unterhalten haben, da hatten wir ja praktisch das Thema KI noch so am Horizont gesehen.
00:02:45: Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen, zwei Jahre die ja im KI-Zeitalter schon fast eine Ewigkeit sind.
00:02:50: Das Thema hat sich unheimlich konkretisiert.
00:02:52: Vielleicht nochmal Eingangs... von deiner Worte aus.
00:02:56: Welche Ziele, welche Hoffnungen verbindet ihr bei der BA ganz konkret mit dem Thema KI?
00:03:04: Was ist da eure Vision vielleicht auch in der Richtung?
00:03:07: Ja gerne!
00:03:08: Also künstliche Intelligenz ist das was wir als eine der großen Schlüsseltechnologien eigentlich für unsere Reise auf den Weg zur modernsten Dienstleisterin im öffentlichen Sektor in Europa beschreiben würden.
00:03:21: Ganz einfach vor dem Hintergrund Wenn man sich die Prozesse der Bundesagentur für Arbeit anschaut, haben wir sozusagen ein Paradies für künstliche Intelligenz.
00:03:34: Unser großes Ziel ist es ja möglichst viel Automatisierung in unsere Prozeste reinzubringen auf der einen Seite vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Situation, die Haushalts- und Finanzlage der Bundesregierung, damit auch der Bundesagentur für Arbeit angeht.
00:03:53: Sehr stark natürlich eben auch Konjunktureller Natur getrieben.
00:03:57: also wir haben halt einfach mehr Arbeitslosigkeit in Deutschland aber wir haben eben in den letzten Jahren die Sozialversicherungsbeiträge nicht erhöht und planen das logischerweise auch nicht.
00:04:06: und wir haben auf der anderen Seite natürlich auch ein großes demografisches Problem.
00:04:10: darüber haben wir vor zwei Jahren ja auch schon mal miteinander gesprochen.
00:04:13: also wir verlieren viele Mitarbeitende einfach in den kommenden Jahren sozusagen, weil sie in einen wohlverdienten Ruhestand gehen.
00:04:20: Also lange Rede kurzer Sinn wir müssen Prozessautomatisierung vorantragen und wenn man sich jetzt so ein typischen Prozess in der beispielsweise Leistungs-Sachbearbeitung anschaut ja dann ist es ja Bürger stellt einen Antrag Dann muss dieser Antrag Respektive, die dazugehörigen Anlagen was weiß ich, Einkommensnachweise etc.
00:04:40: pp.
00:04:41: müssen nach bestimmten Regeln sozusagen geprüft werden.
00:04:44: dann kommt irgendwann raus hey du hast jetzt Anspruch auf eine bestimmte Leistung zum Beispiel Arbeitslosengeld oder du hast eben auch keinen Anspruch und dann wird quasi die Höhe dieses Anspruchs irgendwo berechnet und am Ende kommt dann wieder ein Dokument rausspritasen Bescheid Wo dann drin steht, lieber Andreas.
00:05:01: Sie haben Anspruch auf Arbeitslosengeld in die Laune je nach Höhe und sozusagen wird die Zahlung entsprechend bei der Natur veranlasst.
00:05:08: Also wenn man sich das jetzt so ein bisschen auf der Zunge zergehen lässt, dann werden wir es feststellen, in jedem einzelnen Prozessschritt ist unglaublich viel Automatisierungspotenzial und spätestens seit eben künstliche Intelligenz, besonders natürlich auch generative KI und eben auch Agentic AI jetzt eben als Technologien verfügbar sind und auch skaliert verfügba sind.
00:05:32: Da sind es dann sozusagen Technologin die uns wirklich ermöglichen da mit einer ganz anderen Disruptivität diese Prozesse automatisieren zu können.
00:05:41: also insofern ist das schon ein ganz großes Ziel von unserer Seite und folge dessen eine der wesentlichen Speziotechnologien.
00:05:50: Wie habt ihr das Thema strategisch aufgehängt?
00:05:53: Also gibt's so was wie eine KI-Strategie.
00:05:57: oder wie sammelt ihr die Use Cases, wie geht ihr rein in Projektinvestitionsplanung.
00:06:03: Wie läuft es bei euch zusammen?
00:06:04: Da muss man der Fairness halber sagen wir sind keine Organisation und wir wollen auch keine Organisation sein, die irgendwie die Technologie als Mittel zum Zweck in den Vordergrund stellt.
00:06:15: Sondern wer mein Ziel und dieses Ziel heißt.
00:06:18: Vor dem Hintergrund der gerade genannten Herausforderungen müssen wir den höheren Automatisierunggrad, einen höheren Effizienzgrad eben in unsere Prozesslandschaft bringen und das steht erstmal im Vordergrund.
00:06:28: Das heißt also wenn man jetzt über Projekte reden oder über IT vorhaben dann steht nicht die Nutzung irgendeiner Technologie im Vordergrund, sondern der Nutzen als Ergebnis der Einführung von was auch immer steht dem Vorder Grund.
00:06:43: Und unsere gesamte Projekt- und auch Investitionsplanung gestaltet sich sozusagen entlang der Nutzepotenziale, die wir heben – und nutzepottenzialer kannst du in Euros oder in VZE oder FTE logischerweise ausdrucken!
00:06:56: Vor dem Hintergrund dessen was ich gerade eben gesagt habe, nämlich das künstliche Intelligenz halt einfach eine der Schlüsseltechnologien ist um diesen Automatisierungsgrad zu erhöhen passiert es dann gewissermaßen von ganz alleine dass also Projekte schräger vorhaben in denen unter anderem auch KI zum Einsatz kommt.
00:07:13: In der Projektpriorisierung gegen die Investitionsplanung auf Grund des hohen Nutzenpotenzials dann automatisch quasi nach vorne rücken oder an die vorderen Stellen rücken, wenn man das so sagen möchte.
00:07:24: Und nein wir haben keine ureigens definierte KI-Strategie für die Bundesagentur für Arbeit.
00:07:29: Wir haben eine IT-Strategy der BA und künstliche Intelligenz ist eines der in dieser Strategie befindlichen neuen wesentlichen Module.
00:07:39: Da vielleicht nochmal eine Zusatzfrage ist
00:07:41: verständlich
00:07:43: und verstanden ja also du sagst im Kunde Okay, bei uns geht es um Prozessautomatisierung.
00:07:47: Das ist im Grunde ein Urziel der IT-Strategie und mit KI haben wir einen Enabler.
00:07:52: Gibt es dazu noch mal so zu diesem ganzen Thema KI Readiness?
00:07:56: Wo es dann drum geht?
00:07:58: wie bekommen wir unseren Netzwerk?
00:07:59: Wie bekommen unsere Finanzplanung und sowas alles praktisch auf die IT abgestimmt?
00:08:03: Habt ihr da nochmal am Hintergrund nochmal so eine, wie sagt man zur Herstellung der KI Readness, dann nochmal eine spezielle Strategiene, spezielle Sammlungen laufen?
00:08:13: Nee, tatsächlich nicht!
00:08:16: Ich würde persönlich auch sagen, so dieses Thema AI Readiness also zumindest in der Art und Weise wie du das jetzt gerade definiert.
00:08:23: Das ist für uns ehrlicherweise gar nicht so wichtig oder steht gar nicht sehr im Vordergrund.
00:08:31: weil ich am Ende des Tages sich differenzieren nicht nutze ich jetzt künstliche Intelligenz oder Nutze ich halt herkömmliche Automatisierungsmethodiken.
00:08:38: was auch immer ich priorisiere eben meine Aktivitäten entlang dessen wo ich den ... größtmögliche Nutzen draus ziehen können.
00:08:45: Völlig anders, wenn wir über AI Readiness sprechen ist es natürlich... ...wenn wir über die Leute und also über die Kollegen und Kolleginnen sprechen,... ...dies am Ende des Tages nutzen sollen.
00:08:54: Da ist natürlich AI Readness im Sinne der Trainingsaktivitäten schon ein ganz wesentlicher Teil,... ...weil wir natürlich wahrscheinlich so wie viele andere Unternehmen auch festgestellt haben,... AI-Funktionalitäten einfach nur in die Unternehmung reinschmeißen und den Mitarbeitenden zur Verfügung stellt.
00:09:16: Heißt das noch lange nicht, dass sie am Ende des Tages auch sinnvolle wertstiftende Dinge damit tun?
00:09:21: Sondern da passiert halt ganz viel.
00:09:22: Viele nutzen dann irgendwie die intern bereitgestellte generative KI.
00:09:27: wie heißt bei uns Parkierer eher eine bessere Google Schlagwortsuche?
00:09:32: oder Menschen fassen sich halt E-Mails zusammen, um dann Zusammenfassungen an ihren Kollegen zu schicken und der wiederum nimmt die Zusammenfassung und lässt sie sich auch von Parkierern wieder zusammenfassen.
00:09:43: Und lässt sich ein Antwortvorstach daraus generieren und so kannst du das irgendwie ewig und drei Tage weiter spielen.
00:09:49: Das ist auch schön!
00:09:50: Das kann man natürlich machen aber es bringt nichts.
00:09:52: also da habe ich keine Benefit am Ende des Tages draus.
00:09:57: Insofern müssen wir da schon, glaube ich ein sehr hohes Augenmerk einfach am Ende auch darauf legen dass die Kollegen und Kolleginnen verstehen wie funktioniert KI.
00:10:05: Aber eben auch verstehen wie kann ich künstliche Intelligenz sinnvoll in meinen Arbeitsalltag integrieren?
00:10:11: Was sind die Dinge, die ich damit machen kann wo ich wirklich Zeit mitsparen kann?
00:10:15: Wo ich wirklich Produktivität mitgewinnen kann?
00:10:17: Und da eben dann auch sozusagen den Fokus drauf leben.
00:10:20: das ist schon ein großes und wichtiges Thema für uns.
00:10:23: keine Frage
00:10:24: Wie geht ihr das Thema an?
00:10:26: Also du hattest ja über Inebelment gerade ausführlich gesprochen.
00:10:30: Gibt es dafür Initiativen, wir hatten glaube ich mal das KI-Kompetenzzentrum angesprochen im Vorgespräch.
00:10:36: also was sind da für Initiativem angedacht um dieses Entebelments stattfinden zu lassen?
00:10:41: bei den Mitarbeitenden der BA
00:10:44: Ja und jetzt müssen wir differenzieren sondern also des KI Kompetenzzentrum.
00:10:52: Bei uns im Einsatz ist es jetzt gar nicht so sehr auf das Thema Enablement Training oder sowas drauf ausgerichtet, sondern dass es eher ein IT-internes Thema, so würde ich das mal formulieren.
00:11:03: Weil wir natürlich nicht wollen, dass AI Development oder das KI Entwicklung an einer einzigen Stelle in der IT-Organisation stattfühlen wird, sondern ich möchte ja... das künstliche Intelligenz in allen Produkten, in allen Produktteams, in einen Entwicklungsteam Ende zu Ende sozusagen genutzt wird und darüber kann ich das entsprechend skalieren.
00:11:25: Und wie mit jeder neuen Technologie, bist du natürlich am Anfang irgendwo ein Stück weit zentral aufgestellt und dann ist die Aufgabe eben dieses zentrale Teams in dem Fall des KI-Kompetenzzentrum den Rest der IT-Organisation sozusagen mit Wissen zu versorgen und zu befähigen.
00:11:41: Dass sie das eben am Ende des Tages dann bestmöglichst auch alleine können Wenn wir über unsere weit, über hunderttausend Mitarbeitenden sprechen dann ist das eben ein Thema was zu nochmal in einer ganz anderen Dimension und ehrlicherweise auch mit anderen Aktivitäten bespielen muss.
00:11:58: Dazu haben wir auf der einen Seite eine Organisationseinheit die nennt sich Digital Change Management die eben solche IT-Vorhaben jetzt nicht nur KI aber eben vor allem jetzt auch in letzter Zeit natürlich predominantly KI-Aktivitäten begleiten und die eben auch dafür sorgen oder Sorge tragen, dass solche Themen am Ende des Tages bei unseren Mitarbeitenden wirklich ankommen.
00:12:23: Es ist ein großer und bunter Blumenstrauß.
00:12:25: wie du dir sicherlich vorstellen kannst, sagen wir was wir da an Aktivitäten machen weil natürlich auch der Reifegrad der Mitarbeiter sehr heterogen ist.
00:12:34: Wir haben Kollegen und Kolleginnen dabei Im Sinne der Anwenderschaft, natürlich da schon nahezu Ort Expertenniveau und sagen hey ich nutze in meinem persönlichen Umfeld jeden Tag CHPT und Gemini oder Claude oder was auch immer.
00:12:50: Ich brauche dann nicht mehr viel Wissen sondern ich möchte vielleicht nur noch ein paar Hintergrundinfos dazu haben.
00:12:55: wie funktioniert die KI bei der BA?
00:12:58: Dann gibt es halt welche die vielleicht so rudimentäres Basiswissen haben irgendwo dann vielleicht mit kleinen spezifischen Learning Nuggets abholen und sagen hey da gibt es ein paar Videos die kannst du dir anschauen hier drei Minuten, da fünf Minuten schaut ihr das einfach mal an.
00:13:14: Und dann haben die irgendwie relativ schnell eben auch eine Befähigung.
00:13:18: wir haben aber natürlich auch Kollegen und Kolleginnen die sagen hey also ich habe weder beruflich noch privat, jemals mit künstlicher Intelligenz irgendwie so aktiv wissentlich was zu tun gehabt.
00:13:29: Ich weiß gar nicht so richtig was das ist.
00:13:31: ich habe da vielleicht auch eine große Skepsis vor.
00:13:34: Ich hab keine richtige Idee wie ich es in meinen Arbeitsalltag überhaupt integrieren muss und dann muss natürlich schon ein bisschen mehr Arbeit reinstecken.
00:13:41: Vielleicht auch mal ein zwei Tage Grundlagen-Schulung.
00:13:43: hey!
00:13:43: Wie prompt ich überhaupt?
00:13:45: Was is KI
00:13:45: überhaupt?!
00:13:47: Was kann ich daran erwarten?
00:13:48: Das sind auch die Limitationen einer solchen Technologie etc.
00:13:52: Also lange Rede, kurzer Sinn.
00:13:54: in so einer großen Organisation wie der Bundesagentur für Arbeit hast du natürlich am Ende des Tages eine Anwenderschaft in allen nur erdenklichen Dimensionen und Leveln Und die Muster halt eben auch zielgerichtet unterschiedlich adressieren und abholen.
00:14:08: Lass uns noch mal rausgehen.
00:14:09: Du hast vorhin schon gesagt ja Richtung Prozessautomatisierung das ist ganz klar die Stoßrichtung.
00:14:16: wenn man reinguckt, von Anfang bis Ende sieht man da Prozesse, sieht man der Automatisierungsmöglichkeiten.
00:14:21: Wenn er jetzt so drüber geht wie startet ihr da diese Möglichkeiten zu automatisieren und zu priorisieren umzusetzen dediziert zu unterstützen mit KI?
00:14:32: Wie läuft da der Prozess ab?
00:14:35: Du das kann über zwei unterschiedliche Richtungen eigentlich kommen.
00:14:38: So Design ist wir haben uns vor ich weiß gar nicht anderthalb zwei Jahren noch gemeinsam mit dem Vorstand im Prinzip dazu committed, diese Reise gehen zu wollen.
00:14:49: und auch der Basis haben wir ein großes mit den Fachbereichen gemeinsames Zukunftsprojekt.
00:14:56: So nennt sich das bei uns aufgesetzt wo wir wirklich gesagt haben hey Wir schauen jetzt in jeden einzelnen Prozess rein wirklich in jedem einzelnen prozess Und wir gucken mal was haben wir dort an Effizienzpotenzialen?
00:15:09: Wo können wir stärker standardisieren?
00:15:10: Wo kann man stärker automatisieren Wie können wir also sozusagen Effizienz in diese Prozesslandschaft reinbringen, um dann natürlich im zweiten Schritt zu sagen hey mit welchen Technologien sind wir in der Lage des Standards des Tages eben auch bestmöglich zu unterstützen.
00:15:28: Das für die eine Stoßrichtung, in die wird es gemacht haben und dann auf der anderen Seite sind wir natürlich auch als IT-Organisation haben uns irgendwie in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt besprechen wir sehr stark von Systemintegrationen, also wir wollen weg von der klassischen Individual-Softwareentwicklung hin zu Standardsoftware und Standardplattformgeschäft.
00:15:51: und solche Standardplattformen wie was weiß ich, SuccessFactors MSAP-Umfeld für HA zum Beispiel bringen halt irgendwo auch Best Practices mit.
00:16:00: Wie Prozesse aussehen können?
00:16:01: Wie Prozess automatisiert ablaufen können?
00:16:04: Und wo an welchen Stellen dann eben auch AI Unterstützung ist?
00:16:07: Und auch da haben wir zumindest in seinen den Stellen, wo wir glauben dass das funktioniert ganz klar gesagt hey wir hören jetzt auf irgendwie die Istprozesslandschaft da irgendwie punktuell sukzessive zu zu verbessern und hier noch ein bisschen zu drehen, sondern wir nehmen einfach das Plain Vanilla was uns so eine Software irgendwie als Prozess mitbringt.
00:16:28: wenn zehntausend andere große Unternehmen mit Success Factors arbeiten können.
00:16:31: Und die überleben auch alle irgendwie dann können wir es auch.
00:16:34: ist jetzt auch kein differenzierendes Merkmal für uns?
00:16:36: also auf geht's und da machen man das eben genauso rund.
00:16:39: das sind sozusagen diese beiden Stoßrichtungen die da aufeinander stoßen oder auffeinander kommen Und wir nähern uns von einer der beiden grundsätzlich an, wenn es um Use Case Definitionen entsprechend in der Natur geht.
00:16:56: Um mal so konkrete Projekte... Du hast ja vorhin schon mal gesprochen von Bakira.
00:17:01: Ich glaube, es gibt noch zwei, drei andere die immer mal ein bisschen durch LinkedIn oder auch immer wieder kommuniziert wurden.
00:17:06: Ich glaub Berufelbott oder Stia Bertgert?
00:17:11: Kannst du da nochmal etwas rausgeben.
00:17:13: also was ist jetzt so konkret in den letzten Ein, zwei Jahren entstanden.
00:17:18: Was steht derzeit so in der Entwicklung auch so aus Mitarbeitersicht?
00:17:21: Aus der Wirkliche Sicht heraus?
00:17:24: Ja gerne.
00:17:25: also wir haben glaube ich in der Größenordnung dreißig für mundreißig use cases der Zeit die entweder produktiv sind oder sich aktuell den aktuellen der Entwicklung sozusagen befinden.
00:17:39: Also da läuft schon tatsächlich eine ganze Menge Bakierer ist sicherlich unser größter AI Use Case, wo ich gerade schon mal so ein bisschen was zu erzählt habe.
00:17:49: Also wir haben ... ... und ... ... Ende zwanzig-vierundzwanzig einen großen Rahmenvertrag mit einem deutschen AI Startup nämlich mit der Firma ALEV Alpha geschlossen, haben auch ganz bewusst gemacht da eben auf den deutschen Partner zu setzen und haben mit denen zusammen sozusagen einen KI System aufgebaut.
00:18:11: ... wo wir mit der Entwicklung im April... ... und dann tatsächlich eben sozusagen Ende... ... auch damit schon fertig waren.
00:18:22: Und haben dann Anfang... ... den Role-Out gestartet, rund... ...und rund achtzigtausend Kolleginnen bei der BA... ...beglückten.
00:18:31: Warum nur achtzig tausend?
00:18:32: Weil das SGB II, also die Jobcenter... ...das nicht bekommen haben hat aber weniger technische als eher finanzierungstechnische Hintergründe.
00:18:41: die aber wahrscheinlich jetzt im Rahmen dieses Podcasts hier sprengen würden.
00:18:45: Und Parkira ist quasi das System mit den alle internen Anwendenden arbeiten können, wo sie die ganz normalen Standard-Funktionalitäten haben, die du quasi eben auch aus dem großen KI-System wie was weiß ich, GPPT, Gemini und Co.
00:19:01: kennt, aber eben mit dem Vorteil dass dieses System eben auch Zugriff auf eine wirkliche Vielzahl von BA internen Informationsquellen hat, das heißt also unsere ganzen Arbeitsanweisungen quasi unser ganzes Intranet.
00:19:17: Alles was die BA weiß, weiß eben auch Bakira und damit kannst du eben natürlich dann noch ganz andere Fragestellungen auf einem guten qualitativen Niveau beantwortet bekommen im Vergleich zu dem wenn hier halt jetzt die gleiche Frage an Google Gemini oder sonst irgendwie entstellen würde Also so ein chatbasiertes
00:19:33: System, was dann praktisch den ganzen BA-Hintergrund im Grunde
00:19:37: aufkriegen.
00:19:38: Es ist eine generative KI genau und da kann ich halt auch Dokumente da hochladen und mir die zusammenfassen lassen oder ich lasse mir halt E-Mails davon generieren.
00:19:45: Was auch immer also da sind Usegases oder Potenziale natürlich nahezu unendlicher Natur drin.
00:19:52: Berufverbot, das du angesprochen hast, auch ein superspannendes Thema.
00:19:58: Wir haben sozusagen berufskundlichen Informationen, die wir im Büro für nett haben.
00:20:05: Haben wir dort eben auch der KI gewissermaßen beigebracht und ich habe jetzt die Möglichkeit als Berufsberater genau diese künstliche Intelligenz zu nutzen um mich gezielt auf Beratungsgespräche fortzubereiten.
00:20:22: Ich sage also ich hab da den Kunden X Y Z Der macht heute das und der interessiert sich vielleicht für dieses oder jenes.
00:20:30: Und dann kann ich so Beratungsgespräche damit entsprechend in der Natur simulieren, und kann damit mich eben bestmöglichst auf ein solches Gespräch auch vorbereiten.
00:20:38: Wir planen tatsächlich auch in der nahen Zukunft diesen Beruferbord auch für unsere Kunden und Kundinnen freizuschalten.
00:20:46: Das heißt also können die sich eben auch hier im Jahr vierundzwanzig sieben damit entsprechender Natur beschäftigen.
00:20:52: Ein anderes spannendes Thema.
00:20:54: Was ich hier noch ansprechen möchte, ist Automatik.
00:20:57: Auch da wären wir mehr vielleicht noch sechsundzwanzig entsprechend in der Natur mit Live gehen spätestens aber Anfang sieben zwanzig.
00:21:06: und Automatika ist ein KI-basierter Voicebot.
00:21:10: das heißt also wenn du als Kunde zukünftig bei uns im Service Center anrufst und wir kriegen so zweihunderttausend Anrufe pro Woche in den Service Centers dann sprichst du eben mit einem intelligenten VoiceBot der eben auf Basis von wenigen Abfragen, also wer bist du wie heißt und was ist deine Kundennummer?
00:21:28: Dann eben auch in der Lage ist, dich zu erkennen und dem Hintergrund auf eine Vielzahl von Fachverfahren bei uns zugreifen wird.
00:21:36: Und dir dann eben auch gezielte, auch komplexe Fragestellungen beantworten kann zum Beispiel hey wo hängt denn gerade mein Antrag im Prozess oder wie viel Arbeitslosengeld habe ich denn hier eigentlich Anspruch etc.
00:21:49: Also nicht nur irgendwie was sind die Öffnungszeiten der Agentur in Bochum sondern tatsächlich eben dann auch individuelle komplexe Fragestellungen können eben dann über diesen KI Voiceboard in Real-Time, Vierundzwanzig Sieben beantwortet werden und das wird natürlich eine riesen Ersparnis dann sozusagen für unsere Service-Center geben.
00:22:11: Aber auf der anderen Seite auch einen echten Hub in der Servicequalität für unsere Kunden und Kundinnen.
00:22:17: Das ist ein Riesenheppel, den ihr da durchgewinnen werdet auf jeden Fall.
00:22:21: Du sagtest vorhin das ihr vermehrt auch darauf setzt Standardlösungen einzusetzen und dort zu nehmen was eben schon Best Practice ist?
00:22:29: Wie sieht es wenn wir auf die KI Anwendung, die du gerade genannt hast blicken aus?
00:22:34: also welche Infrastruktur setzt dir dafür ein?
00:22:39: Welche Plattformen werden dafür genutzt?
00:22:41: sind das Eigenentwicklungen oder nutzt du dort auch vermehrtsstandard Lösungen?
00:22:45: It depends, hätte ich jetzt gesagt.
00:22:48: Also wenn wir uns zum Beispiel unseren größten Use Case Parkierer anschauen da haben wir halt eben bewusst auf ein Technology Stack von der Firma ALEV Alpha gesetzt.
00:22:58: das heißt also dann nutzen wir den Faria AI Stack.
00:23:01: Das ist eine Standardplattform die eben von dieser Company kommt und haben uns eben auch dazu entschieden sozusagen darunter auf so genannte LLMS Service Modelle zu gehen.
00:23:13: LLM ist das Service aus der Cloud, in dem Fall eben aus der Stack-It Cloud und wir haben uns dann da eben für Modelle entschieden die oben sourcebasiert sind.
00:23:25: Und token basiert sozusagen bei der Stack It Cloud abgerechnet werden.
00:23:31: Wir haben an anderen Stellen eben auch große Plattformen im Einsatz.
00:23:37: Ich habe jetzt gerade SuccessFactors angesprochen, aber wir arbeiten noch zum Beispiel mit der ServiceNode zusammen.
00:23:42: Wir haben auch SAP im Einsatz
00:23:43: etc.,
00:23:44: pp.
00:23:45: Das sind alles Plattform.
00:23:46: die bringen zunehmend auch In-Bild AI Capabilities logischerweise mit und wenn wir die mitlizenziert haben, dann wollen wir sie natürlich auch nutzen.
00:23:56: Also insofern nutzen wir natürlich an der Stelle auch was da ist.
00:24:00: Wir haben aber in der Vergangenheit zum Beispiel im Umfeld ADESD, das war ein anderes großes Projekt, was wir in den letzten zwei Jahren gemacht haben zur Automatisierung von Stellen anzeigen.
00:24:12: Wir betreiben ja Deutschlands größte Jobbörse nach wie vor und wir kriegen von vielen Arbeitgebern dann sozusagen Informationen zugespielt mit der Bitte doch mal eben kurz eine Stellenanzeige online zu schalten, das kann per E-Mail sein manchmal kriegt eine PDF sonst irgendetwas.
00:24:28: früher haben viele Mitarbeitenden hier gesessen Und haben das halt dann irgendwie alles aus den unstrukturierten Daten abgetippt und selber solche Anzeigen dann geschaltet.
00:24:38: Das hat dann keine Ahnung, zwanzig Minuten pro Vorgang gedauert.
00:24:41: Heute haben wir eben auch eine KI-Lösung die in der Lage ist es aus den unstrukturiertem Daten dann strukturierte Daten zu machen und automatisiert so ne Stellenanzeige dann zu posten.
00:24:51: muss bei uns nur noch einer kurz drüber gucken und sagen ja passt harten dran weiter gehts Also wenige Sekunden im Vergleich zu, keine Ahnung, fünfzehn-zwanzig Minuten vorher.
00:25:02: Und da war der eigenen Entwicklungsanteil sehr hoch.
00:25:05: also was ich damit sagen will dann mal ist das hängt immer so ein Stückchen davon ab über welchen Use Case reden wir und es gibt ja Markter am Ende des Tages auch wirklich her.
00:25:13: aber das Ziel ist schon da wo Standards verfügbar sind und auch für uns funktionieren dass wir die nutzen weil warum sollte man das Rad am ende des Tages neu erfinden?
00:25:24: Noch!
00:25:25: Ein Aspekt würde ich gerne noch mal mit dir diskutieren in dem Zusammenhang.
00:25:29: Du hast ja auch gesagt, ihr setzt da bewusst auf ein deutsches Startup und Stack IT.
00:25:33: gerade bei KI spielt auch dieses Thema digitale Souveränität da auch mit eine Rolle in dieser Betrachten beziehungsweise welche Rolle spielt das mit?
00:25:40: Wie geht Ihr dieses Thema im Zusammenhang mit KI insgesamt an?
00:25:45: Ja, also digitale Souveränität glaube ich.
00:25:47: es gibt kein Unternehmen oder kein größeres Unternehmen oder Organisation derzeit in Europa die das nicht irgendwie auf der Agenda haben.
00:25:56: Also insofern ist es natürlich auch für uns ein großes Thema und das war es ehrlicherweise auch schon vor zwei drei Jahren.
00:26:04: Wir haben für uns ganz bewusst gesagt hey digitale Souveranität bitte nicht gleichzusetzen mit Autarkie- oder Unabhängigkeit sondern digitale Souveränität ist etwas, was vor allem Wahlfreiheit bedeutet.
00:26:19: Also die Möglichkeit ein Produkt zu wechseln wenn das Bedürfnis aus welchen Gründen auch immer da ist dieses Wechseln zu müssen oder wechselnd zu wollen kann durch den Anbieter getrieben sein weil der Preise erhöht oder durch exogene Faktoren weil sich die Gesetzgebung ändert und nicht mehr nutzen darf.
00:26:35: stichwort angemessenheitsbeschluss mit den USA etc.
00:26:39: Und die Frage Wie komme ich jetzt irgendwie zu einem sinnvollen Überblick?
00:26:46: Wie souverän bin ich, wie souveränen muss ich eigentlich sein.
00:26:50: Und deshalb haben wir gesagt, pass auf digitale Souveränität lässt sich für uns entlang vier unterschiedlicher Dimensionen messen das ist Betriebssouveränitet, dass es technische Souveranität, das ist Datensoveränität und was wir legade Souverönitäten nennen.
00:27:06: also was steht am Ende des Tages im Vertrag drin?
00:27:08: ja und in diesen vier Dimension muss ich mir eigentlich useCase spezifisch immer die Frage stellen, wie souverän muss ich eigentlich sein und wie souvern bin ich heute eigentlich in der jeweiligen Dimension.
00:27:22: Und daraus lässt sich dann möglicherweise ein Delta ableiten und aus diesem Delta muss ich dann entsprechend an Naturmaßnahmen ergreifen.
00:27:28: Ein so einfaches Beispiel wenn man jetzt über mein Leistungsverfahren sprechen mit dem ich Millionenfach arbeitslosem Geld auszahlen kann man sie wahrscheinlich sehr gut vorstellen, dass die Kriterien und Souveränität da deutlich höher sind als wenn ich beispielsweise über irgendeine interne Anwendung rede wo am Ende des Tages, wenn sie nicht zur Verfügung steht oder nicht mehr da ist.
00:27:56: Die Welt möglicherweise nicht ganz so untergeht.
00:28:00: Und so versuchen wir eben sehr differenziert auf dieses Thema zu schauen und leiten dann eben auch individuelle Maßnahmen ab.
00:28:08: Bin ich im Moment mit der Gesamtsituation, in der wir uns befinden zufrieden?
00:28:11: Nein bin ich nicht!
00:28:12: Wenn natürlich an manchen Stellen Abhängigkeiten auch in der Vergangenheit eingegangen sind die schon in der Dimensionierung wie sie da sind eben auch für gefährliche Erachter.
00:28:22: wo wir eben sukzessive jetzt auch daran arbeiten müssen diese Abhängigkeit zu reduzieren haben wir den Anspruch vollkommen unabhängig zu sein und wollen gar nicht irgendwie mitnehmen, was an Innovationen am Markt passiert.
00:28:35: Nein auf gar keinem Fall!
00:28:36: Wir arbeiten bewusst mit einem großen Partner-Ekosystem zusammen.
00:28:39: Wir arbeiten mit vielen externen Kampagnes lieferanten Softwareherstellern zusammen – wir wollen das auch in Zukunft tun.
00:28:45: ja.
00:28:46: aber wir wollen eben nicht eine Situation kommen dass wir von einzelnen derart abhängig sind, dass wir die vollständigen Kontrollverluste an dieser Stelle haben.
00:28:55: An der einen oder anderen Stelle tappt ihr dich noch ein bisschen was nachlegen.
00:29:02: Vielleicht abschließend, Stefan.
00:29:04: Du hattest gerade gemeint ob du zufrieden bist in Richtung Datensouveränität?
00:29:09: Wie zufriedene bist du prinzipiell mit der Entwicklung und Ausrichtung?
00:29:13: Also geht das alles in die richtige Richtung?
00:29:15: Die Mitarbeitenden hast du das Gefühl ihr könnt sie mitnehmen, Sie wenden das an, Sie verstehen das.
00:29:22: Vielleicht nochmal einen kurzen Ausblick wir brauchen ja auch etwas worüber wir dann im nächsten Podcast sprechen können.
00:29:27: Ja gerne!
00:29:28: Und ich würde das gerne aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln irgendwie sehen.
00:29:33: Einmal mit meiner Rolle als Bundesagentur für Arbeit, beziehungsweise als CIO der BA und einmal vielleicht so persönlich gesprochen.
00:29:41: Und als Cio der Bundesagentin für Arbeit sage ich wir haben in den letzten zwei Jahren eine unglaubliche Entwicklung hingelegt.
00:29:49: Ich glaube vieles von dem was wir gemacht haben ist echte Pionierarbeit im öffentlichen Rektor.
00:29:54: da sind wir ganz weit vorne und haben wirklich eine ganze Menge tolle Dinge gemacht und sind auf einem wirklich guten Weg eben diesem Anspruch der modernsten Dienstleisterin in Europa bis zum Jahr- und Jahrzehnte, dann hoffentlich auch gerecht zu werden.
00:30:10: Wenn ich so als Stefan Natuski privat darauf gucke aus ein bisschen mit der Erfahrung die vielleicht vor meiner Zeit in der BA gemacht habe sage ich Mensch das kann alles irgendwie noch ein bisschen schneller gehen.
00:30:19: da müssen wir doch noch an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr Gas geben und ein bisschen mutiger, und ein wenig disruptiver unterwegs sein.
00:30:27: Und dann schaffen wir das auch mit einer großen Sicherheit bis zu einem Jahrzehnt.
00:30:32: Also bin da immer so ein bisschen hin- und hergerissen auf der einen Seite und sage ich hei tolle Erfolge die wir in den letzten zwei Jahren hatten.
00:30:38: auf der anderen Seite merke ich ja auch, wie sehr die Organisation dafür kämpfen muss diese Erfolge eben auch zu erzielen.
00:30:44: Und wenn man da noch ein bisschen mutiger unterwegs wäre, wäre das glaube ich ganz gut.
00:30:48: Das ist ein schönes Schlusswort und auch sehr schön dass du das doch mal aus deiner eigenen Perspektive mit eingeordnet hast.
00:30:54: Ich kann sagen auch aus Erfahrung heraus es geht nicht nur öffentlichen Dienstleisterinnen so sondern auch vielen Unternehmen die sich eben politischer Ursicht etwas mehr Disruptivität an der einen oder anderen Stelle wünschen.
00:31:09: Genau Stefan, dann sind wir am Ende angekommen.
00:31:11: Herzlichen Dank dass du nochmal unser Gast warst.
00:31:13: ich finde wir haben noch mal oder du hast uns nochmal sehr schön auf eure Reise auch mitnehmen können was ihr in den letzten zwei Jahren getan habt wie sich eben entwickelt hat auch in Richtung also gerade in Richtung KI wenn wir über Parkierer sprechen oder den Berufeboard.
00:31:27: das hat sehr viel Spaß gemacht.
00:31:29: Also vielen dank nochmal an der Stelle dass du bei uns warst und vielleicht hören wir uns ja dann in der nächsten Zeit in den nächsten zwei Jahren nochmal und können wieder über die nächste Entwicklungsmöglichkeiten bei euch sprechen, das würde uns natürlich sehr, sehr freuen an der Stelle.
00:31:42: In diesem Sinne herzlichen Dank dass ich heute dabei sein durfte und freue mich auf jeden Fall dann als bald mit euch in die dritte Runde zu gehen.
00:31:50: Genau!
00:31:50: Dann vielen dank und mach's gut tschüss!
00:31:53: Danke Tchao Tcha.
00:31:57: Ich finde es hier großartig, was sich so in zwei Jahren alles tut.
00:32:00: Auch gerade bei einer großen Agentur wie der Bundesagentur für Arbeit vor zwei Jahren haben wir KI ganz am Rande gesprochen und heute ist das ein riesen Thema.
00:32:08: Es ist sehr beeindruckend.
00:32:10: Einige Sachen laufen schon und wenn dieses Automatik kommt diese dritte Anwendung die klingt ja echt richtig spannend da gibt's dann auch echten die Automatisierung rein Cool.
00:32:20: Genau, also viele Initiativen.
00:32:21: Ich fand Stefan hat das auch sehr gut berichtet was gerade läuft wie die Mitarbeiter mitgenommen werden wie aber auch die Bürgerinnen und Bürger dort eingezogen werden in die KI-Initiativen und fand ich spannend.
00:32:33: auch Richtung Datensouveränität weil sie dort zu berichten hatte
00:32:36: Genau.
00:32:36: Für mich war es ein besonderes Merkmal, dass er sehr pragmatisch ist in seiner Sicht.
00:32:41: Da gibt's nicht die große KI-Strategie.
00:32:43: KI heißt im Grunde im Kern Automatisierung und Unterstützung bei der Automatisierung.
00:32:47: Insofern ist das auch praktisch Teil der IT Strategie und geht dann auch so rein.
00:32:52: Und genauso bei der Souveränität ja... Es geht nicht drum, dass wir da irgendwie autark bleiben sondern es geht darum möglichst Lock-in Effekte zu vermeiden.
00:32:58: und dann war auch so ehrlich dann auch zu sagen Da sind wir doch nicht bei jedem Punkt so weit, aber diesen pragmatischen Ansatz hat sich bemerkenswert.
00:33:07: Ja, das sehe ich genauso.
00:33:10: Solltet ihr irgendwie Fragen haben zu diesem Podcast?
00:33:13: Es ist ja ein großer Gast sozusagen!
00:33:16: Dann stellt es gerne an uns oder ihr habt vielleicht eigene K-Initiativen von denen ihr berichten möchtet in unserem Podcast Time for Work.
00:33:22: dann schreibt uns gerne an timeforworkattransformation.de Oder findet uns auf LinkedIn Sandra Brückner Andreas Stieler und könnt euch natürlich auch gerne anschreiben und wir kommen ins Gespräch und vielleicht habt ihr ja auch spannende Anwendungsfälle zu Berichten.
00:33:37: Also da gerne mal anschreiben.
00:33:39: Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Tag, danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei Time for Work.
00:33:44: Macht's gut!
00:33:44: Ciao.
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